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Erheblicher Wasserschaden im Lebenshaus

Geplatzter Zuleitungsschlauch im Neubau über dem Speisesaal

Am 9. August verursachte ein geplatzter Zuleitungsschlauch an einem Waschbecken im zweiten Obergeschoss über dem Speisesaal einen erheblichen Wasserschaden im Lebenshaus. Über mehrere Stunden lief unbemerkt Wasser aus.

 

1. Der Schaden am Bau

Das Wasser hat sich unter dem Estrich auf den kompletten oberen Etagen ausgebreitet. Besonders problematisch ist, dass sich die auf dem Betonboden stehenden Leichtbauwände von unten mit Wasser vollgesogen haben. Hinter Möbeln und Einbauten entstand Feuchtigkeit, die an verschiedenen Stellen zu Schimmelbildung führte. Auch der Speisesaal im Erdgeschoss wurde beschädigt. Dort muss die Decke erneuert werden. Das Wasser gelangte sogar bis ins Treppenhaus und in den Keller.

Der Estrich wird komplett ersetzt, zahlreiche Wände werden neu aufgebaut. Die Versicherungen rechnen mit einem Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Sanierung wird voraussichtlich rund neun Monate dauern.

 

 

2. Die Herausforderungen der nächsten Monate

Die größte Herausforderung besteht darin, die Sanierung und den laufenden Betrieb gleichzeitig zu bewältigen. Während Fachfirmen die Schäden beseitigen, möchten wir weiterhin Gäste beherbergen und Veranstaltungen ermöglichen.

Der Speisesaal kann derzeit trotz der beschädigten Decke weiter genutzt werden, da keine Schimmelbelastung vorliegt. Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, soll die Decke in möglichst kurzer Zeit ausgetauscht werden. Dank der Betriebsunterbrechungsversicherung können wir bei Bedarf zusätzliche Unterkünfte organisieren. Unser Ziel ist, möglichst keiner Gruppe absagen zu müssen.

 

3. Was bedeutet das für unsere Gäste?

Unsere Gäste werden die Auswirkungen der Sanierung an manchen Stellen spüren. Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn nicht alles dem gewohnten Standard entspricht. Der Speisesaal sieht derzeit nicht optimal aus und der Schallschutz ist eingeschränkt.

Zudem stehen nicht alle Zimmer uneingeschränkt zur Verfügung. In einzelnen Fällen werden wir alternative Unterbringungsmöglichkeiten oder Matratzenlager nutzen. Trotzdem möchten wir das Lebenshaus weiterhin als Ort der Gemeinschaft und Gastfreundschaft erhalten.

 

4. Was sind die Chancen bei der Instandsetzung?

Die Sanierung bietet auch Chancen. Der betroffene Gebäudeteil ist inzwischen über 20 Jahre alt. Daher prüfen wir, ob sich beim Wiederaufbau sinnvolle Verbesserungen umsetzen lassen.

Dazu gehören beispielsweise moderne Lüftungen in den Bädern, Verbesserungen in den Duschbereichen oder eine neue Decke im Speisesaal mit besserem Schallschutz. Viele dieser Maßnahmen lassen sich jetzt einfacher umsetzen als zu einem späteren Zeitpunkt. So kann das Lebenshaus langfristig von der Sanierung profitieren.

 

 

5. Wie ihr uns helfen könnt

Viele Menschen haben bereits Hilfe angeboten. Dafür sind wir sehr dankbar. Die eigentlichen Bauarbeiten werden jedoch durch Fachfirmen ausgeführt und von einem Generalunternehmer koordiniert.

Hilfreich ist weiterhin Unterstützung im Alltag, etwa in Küche, Service oder Spülküche. Obwohl die Versicherungen den Großteil des Schadens übernehmen, werden zusätzliche Kosten und sinnvolle Modernisierungen bleiben. Deshalb freuen wir uns über Spenden für die Lebenshaus-Arbeit, die uns in dieser Zeit unterstützen.

Vor allem danken wir allen, die uns durch Gebet, Ermutigung, Mitarbeit oder finanzielle Unterstützung begleiten. Das gibt uns Kraft und Zuversicht für die kommenden Monate.

 

Dies ist der gekürzte Bericht, die ausführliche Fassung auf der Startseite unserer Homepage:
www.cvjm-lebenshaus.de